Archive for February, 2011

Stabilität Mac/PC

Wie stabil die PC’s und Mac’s laufen hängt halt schon sehr stark davon ab ob da die ganze Zeit mit rumgespielt wird oder nicht. Da ich meine Maschinen meist nur für bestimmte Zwecke (3D Modeling, Rendering , Video) einrichte und dann kaum rumspiele damit (never change a running system) halten sich Abstürze in Grenzen obwohl ich die Systeme dann schon ziemlich beanspruche(PC vielleicht 1-2 x im Jahr, Mac mit OSX vielleicht einmal in 2 Monaten) Netzwerkerei: in meinem Studio (6 Pc’s, 5 Mac’s, & 2 Sgi’s) hab ich mit der PC Netzwerkerei (Renderfarm) eher mühsame Erfahungen gemacht.
Bis da alles richtig eingestellt ist, geht das jeweils eine Ewigkeit. Die Macs sind über 1,2 einfache Kontrollfelder jeweils in Sekundeneingerichtet. Video: Klar gibts auf PC auch sehr gute Schnittsysteme. nachdem ich verschiedenes getestet habe, bin ich aber zur Einsicht gekommen, das FinalCutPro auf einem G4 mit Firewire und einem DV Recorder eine extrem stabile, funktionelle und rationelle Sache ist. FinalCut istdem G4 und Firewire einfach auf die Seele geschrieben. Das funktioniert immer.

Windows in Handys, Autos und Nähmaschinen

Die Produkte von M$ sind durchweg zu teuer. Am teuersten ist der Internet-Explorer, denn wir bezahlen schließlich mit dem Internet an sich, wenn M$ mit eigenen “Standards” echte Standards durchbricht. Es wäre ja noch zu verkraften, wenn sich Microsoft auf PC’sbeschränken würde, aber sie stürzen sich auf alles, was Microchips enthält. Handys mit Windoze, Autos mit Windoze und Nähmaschinen mit Windoze. Wenn mir jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass Windows in Nähmaschinen  vertreten sein wird, hätte ich nur laut gelacht. Es gibt günstige Alternativen zu Windows, beispielsweise Ubuntu, was sowieso sehr gut in Büros funktioniert. Es ist zwar nicht sonderlich gut zum Spielen geeignet, aber das ist auch nicht dessen Zweck. Ich finde, wer auf eine Alternative zu Windows bzw. M$ zugreifen kann, der sollte dies tun.

MySpace bietet keinerlei Formatierung für die Benutzerprofil-Seite. Der Benutzer wird mi leeren Textfeldern konfrontiert, in die er/sie die Texte “Über mich”, “meine Bücher”, “meine Stars” und so weiter eintippen soll. Wo diese Texte auf der Seite erscheinen, ist nicht zu beeinflussen, man ist dem Standard ausgeliefert. Wer Farben, Hintergrundkacheln oder andere über schlichten Text hinaus gehende Formate möchte, wird in der Hilfe darauf hingewiesen, dass das zwar möglich ist, aber nicht dokumentiert wird. Man soll doch bitte ein Profil suchen, das man schön findet, und den Besitzer ansprechen. Der erklärt dann ganz bestimmt, wie es gemacht wird. Schon hat man einen neuen Freund gefunden! Das führt dazu, dass die MySpace-Neulinge im Quelltext der buntesten Seiten herum stochern und sich Code-Schnipsel heraus kopieren. Mit denen wird dann wild experimentiert, bis das eigene Profil zwar nicht schön, aber immerhin eindrucksvoll ausschaut. Natürlich bekommt niemand Speicherplatz zur freien Verfügung. Hintgrundbilder muss man deshalb von anderen Servern laden lassen. Ein Beispiel: Natürlich verlinkt der Normal-MySpace-Anfänger Hobbykoch in seinem kopierten CSS-Fragment direkt die Quelle, bei der er ein schickes “Wallpaper” mit einem tollen Gastronomiezubehör Bild gefunden hat.

Wohin sollte er es auch kopieren? Einen Blick ins Webserver-Log später ist der Admin der Quelle sauer über den Traffic-Diebstahl und benennt die Bilddatei um (bzw. sperrt MySpace per htaccess-Datei pauschal aus). Mit weißer Schrift, aber ohne das nun fehlende dunkle Bild, sieht das Benutzerprofil endgültig sch***e aus.

Programmierervorlieben, C++, Java und Lebensversicherungen

Die meisten Programmierer legen Wert auf eine hohe Komplexität. Auf der einen Seite gibt es die Programmierer, die unbedingt eine gute graphische Entwicklungsoberfläche (JBuilder, Developer’s Studio..) brauchen, auf der anderen Seite Leute, die eine shell, make und vi oder Emacs bevorzugen und dazwischen liegt ein tiefer kultureller Graben. Sicher, mit einem Tool, wie JBuilder und seinem graphischen Oberflächendesigner kann man sehr schnell eine Oberfläche zusammenrotzen, das habe ich gerade wieder erlebt, aber wie schon bei Visual Basic, haben diese Tools den Nachteil, dass sie ähnlich wie MacDonalds wo man sowieso eine Lebensversicherung bräuchte, um dort regelmäßig essen zu gehen)im Gastronomiebereich, nur einen gewissen mittleren Standard, diesen dafür aber rasch und in einheitlicher Qualität befriedigen. Wenn man dann etwas braucht, für dass es kein Standardelement im GUI Builder oder etwas abstrakter keine fertige Klasse in JAVAs umfangreicher Klassenbibliothek findet, dann ist es auch mit der Einfachheit von Sprache und Plattform nicht mehr weit her. Ich habe das gerade am Beispiel JTable durchgemacht. Ja, man kann mit ein paar Zeilen eine Tabelle hinrotzen. Nur, versuche mal unterschiedliche Zeilenhöhen hinzubekommen. Oder versuche mal ein eigenes JPanel als CellRenderer einzubringen und korrekt mit der Eventbehandlung zu verzahnen. Das ist nicht simpel, sondern ziemlich komplex, nicht weil die Sprache eine ähnlich komplexe Syntax wie C++ besitzt, sondern weil eine Bibliothek wie Swing nunmal gross ist und nur auf API Level aber nicht interner Verarbeitung dokumentiert ist. Findet man kein Beispiel irgendwo, dass halbwegs dass leistet, was man will, wird es sehr schwierig. Und man sollte aufpassen, dass man auch wirklich mit dem Programm zurechtkommt, sonst kann man schon mal große Zeitaufwendungen haben und keine Erfolge erzielen. Das fügt den Unternehmen, in denen man arbeitet, sicherlich Schäden zu. Und wenn der Chef das dann merkt, sollte man eine gute Lebensversicherung haben.

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