Computerprobleme
Wie man Überhitzung von Computern vermeiden kann
Bei der Wahl des Standortes für den Computer sollte man nicht nur auf das Vorhandensein ausreichend vieler Steckdosen achten, sondern auch darauf, ob der PC unter, auf oder im Schreibtisch auch ausreichend belüftet werden kann und auch vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Zwar entwickeln die neuen PC-Modelle während des Betriebes nicht mehr so viel Hitze wie frühere Generationen, die häufig das Aufdrehen von Heizkörpern unnötig machten, allerdings benötigen sie auch noch genügend frische Luft, um sich innerlich nicht zu aufzuheizen. Die Lüftungsgitter an den Seitenwänden der Computer dürfen deshalb nicht verdeckt werden; ein Abstand zwischen Regal-, Tisch- oder Hauswand von mindestens 5 cm sollte eingehalten werden, damit die Betriebswärme nach draußen entweichen kann und gleichzeitig die nötige Frischluft zur Kühlung angesaugt werden kann. Mit der Luft werden auch Staubpartikel angesaugt, die sich dann als dichter Film über die Lüftungsschlitze legen, weshalb diese regelmäßig entstaubt werden sollten.
Durch direkte Sonneneinstrahlung auf einen PC wird natürlich die Hitzebildung im Inneren verdoppelt, da zum einen die Metallgehäuse keinerlei Wärmeschutz bieten und zum anderen die hohe Umgebungstemperatur keine kühlende Luft mehr zur Verfügung stellt. Wer dennoch beim Arbeiten gern am Fenster sitzt, sollte dies deshalb mit geeigneten Sonnenschutzanlagen, z. B. Lamellen, Plissees oder Rollos, ausstatten, wodurch man auch blendende Lichtreflexionen auf dem Bildschirm verhindern kann. Dasselbe gilt natürlich auch für die mobilen Laptops. Man kann mit ihnen zwar überall arbeiten – auf dem Balkon, am Strand oder auch im Garten – jedoch ist dabei der Sonnenschutz für sie ebenso wichtig wie für unsere Haut. Also auch hier immer für genügend Schatten sorgen und nach Gebrauch wieder sicher verstauen.


